Ein Bankkunde wollte an einem Geldautomaten an der Königstraße Geld abheben und bemerkte eine über dem Geldausgabeschacht angebrachte Blende, nachdem das Geld nicht ausgegeben worden war.
Weitere Vorrichtungen dieser Art waren an einer Bank an der Theodor-Heuss-Straße und an der Stuttgarter Straße angebracht worden.
Bei dieser Vorgehensweise, auch „Cash-Trapping“ genannt, bringen die Täter am
Geldausgabeschacht des Automaten eine Vorrichtung an. Möchte der Kunde Geld
abheben, wird dieses zwar vom Konto abgebucht, jedoch werden die Scheine in der
Vorrichtung zurückgehalten. Die Geldausgabeautomaten schalten daraufhin
automatisch ab. Die Bankkunden vermuten einen technischen Defekt und verlassen
die Örtlichkeit ohne ihr Geld. Die in der Regel in der Nähe wartenden Täter
entnehmen anschließend die Beute.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:
Auffälligkeiten an den Geräten oder offensichtliche Veränderungen, insbesondere an
der Tastatur und am Karteneinzugsschlitz sollten umgehend der Bank oder der
Polizei gemeldet werden. Auch wenn nach Eingabe der PIN-Nummer kein Geld
ausbezahlt wir, sollte das Eintreffen der Polizei oder eines Bankangestellten
abgewartet werden.


