An zwei Tagen bauen sie mit dem Münchner Architekturpädagogen Andreas Ernstberger ihre ganz persönlichen Räume im Maßstab 1:20 nach und gestalten sie in einem weiteren Modell nach ihren Wünschen um. Das Ergebnis ist in einer Ausstellung zu besichtigen, die am Dienstag, 20. Dezember, 2011 um 19 Uhr im Stadtlabor, Kriegsbergstraße 30, eröffnet wird.
“Ein Modell ist keine Puppenstube. Durch das bewusste Betrachten des eigenen Lebensraumes bekommen die jungen Menschen die Chance in neuen Dimensionen zu denken“, sagt Andreas Ernstberger zur Idee des Projektes. Darüber hinaus erkennt er eine Chance für den Städtebau der Zukunft: “Wer gelernt hat, abstrakt zu denken, wird später auch keine Schwierigkeiten haben sich an einer Stadtplanung aktiv zu beteiligen.“
Ergänzend zu den beiden Projekttagen besuchen die Zehntklässler den Stuttgarter Sitz der Werbeagentur Jung von Matt, die in ihren Räumen ein komplettes Jugendzimmer detailgetreu eingerichtet hat.
Die Modellbauten der Schüler sind im Anschluss bis zum 9. Januar in den Schaufenstern des Stadtlabors zu sehen.
Das Ende Juni eröffnete Stadtlabor ist Teil des künftigen Stadtmuseums, das 2016 im Wilhelmspalais eröffnen wird.
Weitere Informationen und Fotos zum Projekt beim Planungsstab Stadtmuseum
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